WORKSHOP MMULM
Innovative theaterpädagogische Prävention und Bildung im Regelunterricht
Die Herausforderung
Schulen agieren heute im permanenten „Krisenmodus“. Aktuelle Studien wie PISA 2022/24 belegen eine dramatische Unterversorgung bei sozialen und emotionalen Kompetenzen. Lehrkräfte stehen vor eskalierenden Herausforderungen durch Gewaltpotenziale, Mobbingstrukturen und digitale Entfremdung.
Die Lösung: TiLU – Theaterinitiative Ludwigshafen®
Das Programm TiLU (Theaterinitiative Ludwigshafen®) implementiert mit dem Leitmotiv MMULM
(„menschlicher miteinander umgehen lernen müssen“) eine zukunftsweisende Lernkultur direkt im Regelunterricht.
Es handelt sich um ein wissenschaftlich begleitetes Präventionsprogramm, das performative Methoden nutzt, um Lebenskompetenzen (Life Skills) nachhaltig zu verankern.
Kernstrategie und Methodik
Ganzheitlichkeit
Lernen erfolgt durch körperliche Erfahrung statt durch reinen Wissenskonsum.
Struktur
Ein 4-Phasen-Modell – vom „ICH“ über die „GRUPPE“ bis zum gemeinsamen „WERK“ – stärkt individuelle Resilienz und stabilisiert Klassengemeinschaften.
RESET – RESPEKT! Intensiv
Gezielte Sekundärprävention bei Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung durch bedürfnisorientierte Kommunikation (GFK).
Nachgewiesene Wirksamkeit und Skalierung
Was 2022 als Pilotprojekt begann, hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt:
Wachstum
Von 690 erreichten Schüler:innen (2022) auf 1.820 Schüler:innen (2024/25).
Professionalität
Multiprofessionelle Teams aus Theaterpädagogik, Anti-Gewalt-Coaching, Lehrkräften, Schulsozialarbeit und Student:innen sichern hohe Qualität.
Evaluation
Kontinuierliche Qualitätssicherung in Kooperation mit Student:innen der HWG Ludwigshafen und der SRH Heidelberg.
Das Ziel 2026–2029
Die Verstetigung von TiLU als fester, curricularer Bestandteil des Schulalltags.
Wir transformieren Schulen von reinen Wissensorten zu resilienten Lebensräumen, in denen Demokratie, Respekt und Selbstwirksamkeit aktiv praktiziert werden.
AdRem Jugendtheater gUG
Seit 20 Jahren steht die AdRem Jugendtheater gUG für Exzellenz in kultureller Bildung und ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.
Theaterpädagogik als Antwort: Performatives Lernen
Theaterpädagogik ist mehr als „Schauspiel“. Sie ist eine künstlerisch-ästhetische Praxis, die den Menschen in seiner Gesamtheit anspricht. In einer modernen Lernkultur ist performatives Arbeiten essenziell:
- Experimentierraum: Improvisation wird ermöglicht, Fehler werden als Lernchancen verstanden.
- Ganzheitlichkeit: Wissen wird nicht nur konsumiert, sondern durch körperliche Erfahrung und Erleben nachhaltig verankert.
- Resilienz und Soft Skills: Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit, Empathie und Selbstbewusstsein werden aktiv gefördert.
- Gesellschaftliche Brücke: Theaterpädagog:innen bringen Erfahrungen aus unterschiedlichen Systemen ein – von Kitas über Unternehmen bis hin zur Justiz – und eröffnen damit neue Perspektiven für Schule.
„Was ist Performance? Im besten Sinne die Eröffnung eines Denkraumes!“
(Weiler, 2006)
Präventiver Ansatz
Wir begreifen die Verbesserung des Schulklimas als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch gezielte kreative Interventionen fördern wir das kreative Problemlösen – eine Kernkompetenz des 21. Jahrhunderts.
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